Das ist Alexander, der als Mitarbeiter der Konstruktionsabteilung an der Entwicklung der kleinen Maschine maßgeblich beteiligt ist. Er freut sich offensichtlich über die geringe Masse unseres kleinsten Aggregates von 29 kg, was bei einer elektrischen Dauerleistung von 1,2 kW für ein stationäres Antriebsaggregat bemerkenswert ist. Allerdings punktet das Generatormodul mit mehreren hervorragenden Eigenschaften im Hinblick auf Robustheit, Wartungsaufwand, Wirkungsgrad und Vielseitigkeit.
Mit den innovativen Generatormodulen setzt Frauscher Motors ein deutliches Signal im Bereich der Nano- und Mikro BHKW-Technik. Die robusten und leisen Aggregate bilden das Kernelement für die Nutzung von unterschiedlichsten Energieträgern. Neben den häufigsten Anwendungen mit den Brennstoffen Erdgas, Flüssiggas und Biogas unterstützt Frauscher Motors ihre Kunden mit Lösungen für Wasserstoff, Pyrolysegas, Ammoniak, Pellets, Hackschnitzel und zunehmend neue Wärmequellen, wie beispielsweise thermische Batterien oder Pico-Nukleartechnik.
Alphagamma®Technologie: viel Strom aus Wärme
Einfacher geht es kaum: „Die wichtigste Schnittstelle zwischen der Wärmequelle und dem Generatormodul ist der Wärmetauscher, den wir an die Art der Energiequelle anpassen. Sobald die Temperatur einen ausreichenden Wert erreicht hat, startet der als Startermotor genutzte Drehstromgenerator den robusten, schmierölfreien Motor und schon nach wenigen Augenblicken fließt Ladestrom in die Speicherbatterie“, sagt Josef Frauscher, Geschäftsführer des Unternehmens. Er führt weiter aus: „Mit einem 24/7 Betrieb decken wir ohne weiteres den Energiebedarf eines durchschnittlichen Einfamilienhauses, welches idealerweise in Verbindung mit einer PV-Anlage eine komfortable Stellung in der Energieversorgung gewinnt“.
Für Demonstrations- und Testzwecke hat Frauscher Motors die alphagamma® Stirling-Generatormodule in Nano-BHKWs integriert. Diese werden auf den Prüfständen im Dauerlauf getestet und dienen insbesondere dazu, die Dauerlaufeigenschaften, Geräuschemissionen sowie den wartungsfreien Betrieb über einen Zeitraum von 10.000 Stunden nachzuweisen.
Bild: Frauscher Motors

